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Foto: td-s (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

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Unsere Instrumente

 


Die Djembe ist eine sogenannte Bechertrommel, die aus einem Baumstamm (häufig Linké-Hartholz) gearbeitet wird: ein entsprechend langes Stück eines Baumstamms wird ausgehöhlt und dient als Korpus. Die Außenseite wird häufig durch einzigartige Schnitzereien liebevoll gestaltet. Djemben gibt es in unterschiedlichen Höhen ( ca. 30 cm – 65 cm). Heute wird als Bespannung Ziegenfell genommen (früher war es das Antilopenfell). Gestimmt wird die Djembe über ein Spannknotensystem. Durch verschiedenen Anschlagtechniken mit den Händen kann man einen sehr variantenreichen Klang erzielen.

Auch industriell gefertigte Djemben sind inzwischen auf dem Markt; oft sind diese wesentlich leichter und unkompliziert zu spannen. Der Nachteil ist der Verlust der einzigartigen Kunst des afrikanischen Instrumentenbaus und häufig die Nutzung von wenig umweltfreundlichen Materialien.

Bei den Basstrommeln unterscheiden wir drei Tonlagen:                                                                                                    - die Doundoun ist die tiefste Bassstimme                                                                                                                         - der Sound der Sangba spielt in der Mitteltonlage und                                                                                                    - die Kenkeni ist die höchstgestimmte Basstrommel

Die Basstrommeln sind auch aus Baumstämmen zu zylinderförmigen Trommeln gearbeitet, die auf Ober- und Unterseite mit meist dicken, ungegerbten  Kuh- oder Kalbfellen bespannt werden. Die Felle werden mit speziellen Schnur-Knoten-Systemen gespannt.                                                                                                                                               Zusätzlich werden an den Trommeln Metall-Hohlkörper befestigt: die " Glocken".                                                           Beim Spiel werden gleichzeitig eine Fellseite mit einem Stock und die "Glocke" mit einem Metallstab geschlagen.

Die Kalebasse besteht aus einem getrocknetem Kürbiskörper, der locker mit einem Muschelnetz umgeben ist. Die Kalebasse ist als rhythmustragendes Percussioninstrument sehr wichtig.

Das Balafon ähnelt dem Xylophon: unter den Klanghölzern ist jeweils eine Kalebasse als Resonanzkörper mit einem fingerdicken Löchern montiert, über die eine Membranen gezogen ist. Das Ergebnis ist eine beachtliche Lautstärke. Mittels Holzschläger mit einer Gummiwulst am Ende werden schnarrende Ton erzeugt. 

Sansula: Die Sansula ist eine Weiterentwicklung der Kalimba, dem afrikanischen Daumenklavier: Lamellen- meist Metallzungen sind auf einen Holzblock montiert, dieser ist in einen Resonanzkörper eingelassen. Bespielt wird die Sansula mit den Daumen, die die verschieden langen Lamellen zum Schwingen bringen und so verschiedene Töne erzeugen, die harmonisch zueinander passen. Die Sansula kann rhythmisch eingesetzt werden oder in Soli improvisieren

Flöte: Die originäre afrikanische Flöte ist ein Hohlrohr, das über den Rand oder eine Kerbe angeblasen wird und meist ein bis vier Löcher besitzt. Die von uns bespielte Flöte stammt demgegenüber aus der europäischen Flötenfamilie der Blockflöten.

 

Wer mehr über die traditionellen afrikanischen Instrumente und Rhythmen erfahren möchte, oder darüber hinausgehende Informationen und Literaturhinweise sucht, findet in: Uschi Billmeier, Mamady Keita , Ein Leben für die Djembé,Arun-Verlag 2004 .